Health IT Cyber Summit 2026

11.-12.03.2026


178 Teilnehmer

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09:00 - 09:25

Keynote: Damit aus einem IT Notfall kein medizinischer Notfall wird

Als Einstieg zu dem Summit einen Überblick über die verschiedenen Punkte der Bedrohung und der Abhängigkeiten.
Dabei im Bogen immer vom Menschen ausgesehen – warum ist das im healthcarebereich so wichtig
Mensch → Technik → Risiko → Verantwortung → Zukunft
•    Mensch + Maschine (KI, Automatismen)
•    Das moderne Krankenhaus = digitales Ökosystem (Angriffsfläche wird größer)
•    Aktuelle Bedrohungslage / was passiert bei einem Angriff
•    Cybersecurity ist kein Produkt
•    Der Mensch als Schlüssel

Andreas Lockau, Vorsitzender Bundesverband der Krankenhaus IT Leiterinnen und Leiter eV
- KH-IT, Abteilungsleiter IT & Medizintechnik Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück

Seit 2001 im Gesundheitswesen, seit 2022 bei den Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück.
Mitglied des KH-IT eV, seit 2023 Vorsitzender des Bundesverbandes

Keywords
  • Awareness
  • Zugriffsschutz & Identitätsmanagement
  • Ransomware/Malware
  • Angriffserkennung
  • Sicherheit im Internet of Medical Things (IoMT)
  • IS-H-Nachfolge / Krankenhausinformationssysteme
  • Datenmanagement
  • Interoperabilität
Sprecher
Andreas Lockau
Abteilungsleiter IT & Medizintechnik Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück @ Vorsitzender Bundesverband der Krankenhaus IT Leiterinnen und Leiter eV - KH-IT
09:30 - 12:25

Track Sicherheit im Internet of Medical Things (IoMT)

Plenum Cybersecurity

09:30 – 09:55 Keynote IoMT im Krankenhaus: Vom Angst- zum Handlungssystem
10:00 – 10:25 Vom Fallen stellen und Spuren lesen: Wie Deception + NDR Kliniken schützen kann
10:30 – 10:55 Digitale Resilienz im Gesundheitswesen: Moderne Ansätze zum Schutz von OT & IoMT
11:00 – 11:25 Detection by Deception – Wirksame Angriffserkennung in der Praxis
11:30 – 11:55 Cyberresilienz im Krankenhaus: Wenn Monitoring und Intelligenz verschmelzen
12:00 – 12:25 Kontinuierliches Monitoring für sichere und zuverlässige IoMT-Netzwerke

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09:30 – 09:55 Keynote IoMT im Krankenhaus: Vom Angst- zum Handlungssystem
Vernetzte Medizingeräte (IoMT) sind längst Teil der kritischen Infrastruktur im Krankenhaus. Die Keynote ordnet aktuelle und absehbare regulatorische Anforderungen (u. a. NIS2, MDR, Lieferkette) ein und zeigt, warum IoMT-Sicherheit weniger eine Technik- als eine Governance- und Führungsaufgabe ist. Anhand praxisnaher Erfahrungen aus dem Betrieb mehrerer SIEM-Umgebungen werden typische Spannungsfelder (Blackbox-Systeme, Fernwartung, Patch-Realität, Beschaffung) sowie konkrete Handlungsfelder für Risikomanagement und Resilienz skizziert.
•    Warum IoMT heute Patientensicherheit & Verfügbarkeit bedeutet
•    NIS2/MDR/Lieferkette: neue Pflichten und verschobene Verantwortung
•    Blackbox-Geräte, Fernwartung und Patch-Realität im Klinikbetrieb
•    Governance statt Aktionismus: Beschaffung, Rollen, Vetorechte
•    Resilienz & Incident Readiness: Monitoring, Eskalation, Entscheidung

Michael Theumert, Co-Founder / CTO @ XaaS Enterprise GmbH


10:00 – 10:25 Vom Fallen stellen und Spuren lesen: Wie Deception + NDR Kliniken schützen kann

Der Vortrag verdeutlicht, wie Kliniken ihre vernetzte Medizintechnik aktiv schützen können. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie Deception-Technologien Angreifer gezielt täuschen und Angriffe früh sichtbar machen, bevor Risiken für Infrastruktur und Patientenversorgung entstehen. Zusätzlich wird veranschaulicht, wie moderne Network Detection & Response-Lösungen mit Deception-Tools wie FortiDeceptor integrieren und Bedrohungen rechtzeitig erkennen, bewerten und wirksam stoppen.

• Deception im Internet of Medical Things (IoMT): Nutzen und Einsatz

• Warum Honeypots Angreifer anziehen

• Network Detection & Response (NDR): Alarmierung und Kontext

• Generative KI als Booster der Incident Response im Krankenhausumfeld

• Deception plus NDR: Abwehr in nahezu Echtzeit

Stefan Görres, CEO, ujima GmbH; Daniel Buhmann, Principal Systems Engineer OT / IoT - Fortinet GmbH

10:30 – 10:55 Digitale Resilienz im Gesundheitswesen: Moderne Ansätze zum Schutz von OT & IoMT

Fortschreitende Vernetzung von OT- und IoMT-Systemen in Kliniken vergrößert die Angriffsflächen. Erleben Sie anhand konkreter Praxisbeispiele, wie fundierte Risikobewertungen, technische Schutzmaßnahmen und angepasste organisatorische Prozesse die Sicherheit medizinischer Umgebungen stärken. Zudem wird xDome for Healthcare von Claroty live vorgestellt – eine spezialisierte Klinik-Lösung sowohl für maximale IoMT-Verfügbarkeit und Patientensicherheit, als auch für sichere Compliance-Erfüllung.

• Wie maximale Transparenz Risiken senkt – vollständige Sichtbarkeit aller vernetzten Medizin- und OT-Systeme inklusive Schwachstellen
• Wie sich Risiken gezielt reduzieren lassen – wirksame Maßnahmen auf Geräteebene und in der gesamten Infrastruktur
• Wie Netzwerke wirksam geschützt werden – gezielte Segmentierung als Sicherheitsfaktor

• Wie Klinikprozesse effizienter werden – Nutzungsüberwachung, Inventarisierung und Lebenszyklusmanagement der Geräte
• Wie sich der Return on Investment erhöhen lässt – Integration vorhandener IT-Sicherheitslösungen in IoMT- und OT-Umgebungen

Kai Kudlek, Solution Engineer, Claroty


11:00 – 11:25 Detection by Deception – Wirksame Angriffserkennung in der Praxis

Während Security-Teams täglich in Millionen harmloser Log- und Netzwerkereignisse ertrinken, bewegen sich Angreifer verdeckt und ungestört durch Unternehmensnetze – trotz etablierter Schutzmechanismen. Erleben Sie live, wie diese Täuschung durch den Angreifer funktioniert – und wie sich der Spieß umdrehen lässt: Anhand realer Fallbeispiele der Deception-basierten Intrusion-Detection-Lösung Cybersense zeigen die Referenten, wie Angriffe früh erkannt werden und der Analyseaufwand drastisch sinkt.
•    Was Deception ist und warum sie in der Angriffserkennung eingesetzt wird.
•    Welche Rolle MITRE ATT&CK und MITRE Engage beim Verständnis von Angreiferverhalten spielen.
•    Welche Erfolgsbeispiele zeigen, dass Deception Angriffe frühzeitig sichtbar macht.
•    Wie Deception als Ansatz Angreifer lenkt, täuscht und echte Alarme erzeugt.

Louis Yildirim (Head of Sales), fundamental Consulting, Tobias Schlattmann (Sales Engineer) Cybersense


11:30 – 11:55 Cyberresilienz im Krankenhaus: Wenn Monitoring und Intelligenz verschmelzen

Cyberangriffe treffen das Gesundheitswesen ins Mark. Der Schutz sensibler Patientendaten und kritischer Infrastrukturen ist längst Existenzfrage und gesetzliche Pflicht. Der Vortrag zeigt anhand von Cortex XSIAM, wie moderne Systeme zur Angriffserkennung (SzA) KI-Monitoring, globale Bedrohungsinformationen und automatisierte Reaktionen zu einer effektiven Abwehr verbinden. Durch die Abkehr von Datensilos können komplexe Attacken frühzeitig eingedämmt und somit die Versorgungssicherheit aufrechterhalten werden.•    Der regulatorische Kompass: SzA
•    Datenfusion statt Informationsflut
•    Detektion durch Blick voraus statt zurück
•    Die automatisierte Antwort - vom Ausführenden zum Entscheider

Lukas Kubik, Domain Consultant, Palo Alto Networks


12:00 – 12:25 Kontinuierliches Monitoring für sichere und zuverlässige IoMT-Netzwerke
Kontinuierliches Netzwerk-Monitoring sorgt für die Transparenz und Verfügbarkeit, die IoMT-Umgebungen benötigen. Mit WhatsUp Gold wird die Infrastruktur – Switches, Access Points, Server, WAN-Verbindungen und Datenverkehr – überwacht, um Ausfälle, Leistungsprobleme, unbekannte Geräte und Anomalien frühzeitig zu erkennen. Ziel ist die proaktive Erkennung von Störungen zum Schutz klinischer Abläufe, der Patientensicherheit und nicht nur die nachgelagerte SOC-Analyse.

•    Lücken in der IoMT-Sichtbarkeit in Krankenhäusern – warum klassische Sicherheitstools nicht ausreichen
•    Verfügbarkeit als Sicherheitsanforderung – Betriebszeit, Latenz und Auswirkungen auf Patienten
•    Kontinuierliche Überwachung der IoMT-Infrastruktur – Geräte, Netzwerke, Datenverkehr
•    Frühzeitige Erkennung von Anomalien und Risiken – bevor die Versorgung beeinträchtigt wird
•    Abstimmung zwischen Biomedizin-, IT- und Sicherheitsteams im Hinblick auf die Patientensicherheit

Zlatomir Kolev, Account Manager, Progress Software GmbH

Keywords
  • Sicherheit im Internet of Medical Things (IoMT)
Sprecher
Michael Theumert
Co-Founder / CTO @ XaaS Enterprise GmbH
Stefan Görres
CEO @ ujima GmbH
Daniel Buhmann
Principal Systems Engineer @ Fortinet GmbH
Louis Yildirim
Head @ fundamental consulting
Tobias Schlattmann
Sales Engineer @ Cybersense
Lukas Kubik
Domain Consultant @ Palo Alto Networks
Zlatomir Kolev
Account Manager @ Progress Software GmbH
09:30 - 12:55

Track IS-H-Nachfolge / Krankenhausinformationssysteme

Plenum IT

09:30 – 09:55 Keynote - - IS-H Nachfolgelösung
10:00 – 10:25 Standardisierung trifft No-Code: Der schnelle Weg zur Abrechnung von morgen
10:30 – 10:55 Vom KIS-Silo zur offenen Plattform: So gelingt die nachhaltige Transformation
11:00 – 11:25 Abkündigung von SAP IS-H: Eine Chance für die ganze Branche?
11:30 – 11:55 Abrechnung neu gedacht: Automatisierte Prozesse für maximale Erlöse im KIS
12:00 – 12:25 IS-H-Ablöse als Chance: Das Krankenhausinformationssystem neu denken
12:30 – 12:55 SAP IS H Ablöse, die funktioniert: praxiserprobt, downtime-frei, zukunftssicher

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09:30 – 09:55 Keynote - IS-H Nachfolgelösung
•    Status Quo
•    SAP Announcments 
•    Herangehensweise 
•    Empfehlungen
Michael Ralph Pfeil - DSAG Sprecher Arbeitskreis Healthcare


10:00 – 10:25
Standardisierung trifft No-Code: Der schnelle Weg zur Abrechnung von morgen

Erleben Sie eine moderne Softwarelösung, die Patientenmanagement und Abrechnung im Krankenhaus einfacher und effizienter macht. Erfahren Sie, wie intelligente Automatisierung, hohe Datenqualität und flexible No-Code-Konfiguration helfen, Erlösprozesse zu verbessern. Michael Brok zeigt live, wie CGM CLINICAL RCM individuell angepasst werden kann, bestehende Abläufe unterstützt und sich flexibel an zukünftige Anforderungen und Veränderungen im Gesundheitswesen anpasst.

• Kürzere Projektlaufzeit durch Standardkonfigurationen
• Geringere Kosten durch schnelle Implementierung
• Keine User-Exits in der Abrechnung dank No-Code-Konfiguration
• Schnelle Erlössicherung durch hohe Automatisierung
• Hohe Interoperabilität durch Standardschnittstellen
• Zukunftssichere Datenbasis durch Plattformansatz mit semantischem Datenmodell

Michael Brok, Produktmanager, CGM Clinical Deutschland GmbH

10:30 – 10:55 Vom KIS-Silo zur offenen Plattform: So gelingt die nachhaltige Transformation

Weg von starren, historisch gewachsenen Systemen, hin zu einem offenen, zukunftsfähigen KIS: Erleben Sie, wie Mesalvo HealthCentre den Wandel möglich macht – mit Interoperabilität ohne Lock-in, sicherer und verlustfreier Migration aus Legacy-Landschaften und der nahtlosen Integration bestehender Lösungen. Anhand erprobter HealthCentre-Szenarien für die Ablöse von IS-H und i.s.h.med werden transparente Datenflüsse, ein klar planbarer Migrationspfad und die Entlastung für Medizin, Pflege und Administration gezeigt.

• Mesalvo HealthCenter für strukturierte Migration von IS-H und i.s.h.med ohne Brüche im Klinikbetrieb
• Systemoffenheit für Investitionssicherheit und Integration
• Technologische und organisatorische Alleinstellungsmerkmale der Plattform
• Durchgängige Ende-zu-Ende-Prozessunterstützung und Automatisierung im Krankenhaus
• Konkrete Mehrwerte für Medizin, Patienten, Pflege und Finanzverantwortliche

Britta Hanley, Vice President Customer Success and Solution Experience,  Mesalvo GmbH

11:00 – 11:25 Abkündigung von SAP IS-H: Eine Chance für die ganze Branche?Der Vortrag zeigt, warum die Abkündigung von SAP IS-H die einmalige Chance bietet, die IT-Strukturen in Krankenhäusern neu zu aufsetzten. Erleben Sie, wie mit dem webbasierten Krankenhausinformationssystem CLINIXX dank modularem Aufbau, hoher Interoperabilität und starkem Partner-Ökosystem ein echter Technologiesprung möglich wird. Erhalten Sie außerdem Praxistipps für ein effizientes und flexibles Projektvorgehen mit Best-of-Breed-Ansatz.

• SAP IS-H-Abkündigung als Chance: Technologischer Neustart statt Wechsel von Alt- auf Altsysteme
• Webbasiertes KIS: Cloudfähig und zukunftssicher
• Ökosystem und Interoperabilität: Best-of-Breed mit starken Partnern
• Modularer Aufbau: Module, Funktionen und klinische Szenarien
• Umsetzung und Ausblick: Schnelle Einführung und flexible Skalierung

Jörg Reichardt, Geschäftsführer AMC Holding GmbH


11:30 – 11:55 Abrechnung neu gedacht: Automatisierte Prozesse für maximale Erlöse im KIS

Der Vortrag zeigt in ORBIS, wie prozessorientierte Fallsteuerung – von der Patientenplanung über Kodierung bis zur Abrechnung – durch Automatisierung Transparenz, Effizienz und Liquidität erhöht. Im Zuge der SAP IS H Ablösung wird demonstriert, wie integriertes Medizincontrolling und Abrechnungslogik Erlöse sichern und Aufwand senken.
•    IS H Ablösung als Chance: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Erlösmanagement, Datenflüsse und Prozesse ganzheitlich zu modernisieren.
•    Prozessorientierte Fallsteuerung in ORBIS: Von Patientenplanung/Aufnahme bis Entlassung – wie frühzeitige Steuerung Abrechnungsqualität und Wirtschaftlichkeit verbessert.
•    Medizincontrolling & Kodierung integriert: Wie ORBIS klinischen Kontext und Regelwerk zusammenführt, Dokumentationslücken reduziert und MD Risiken proaktiv adressiert.
•    Automatisierung & Transparenz in der Abrechnung: Durchgängiger Workflow bis zur Rechnung – weniger manuelle Schritte, kürzere Durchlaufzeiten, höhere Liquidität.
Peter Rau, Senior Key Account Manager Universitätsklinika, Heiko Braun, Product Manager PAS Billing, Dedalus HealthCare GmbH 

12:00 – 12:25 IS-H-Ablöse als Chance: Das Krankenhausinformationssystem neu denken
Avelios zeigt, wie die IS-H-Ablöse zur Chance für echte Transformation wird: Statt Altsysteme nur zu ersetzen, entsteht ein behandlungsorientiertes, modulares Kernsystem für intelligente Patientenversorgung. Workflowbasierte Prozesse senken Dokumentationsaufwand, strukturierte und semantisch-annotierte Daten ermöglichen maximale Interoperabilität sowie KI und Entscheidungsunterstützung. Cloud-nativ, ohne Vendor Lock-in Durch die strategische Partnerschaft mit SAP entstehen abgestimmte Überleitungspfade und integrierte End-to-End Wokflows.
•    Warum die IS-H-Ablöse mehr ist als ein Systemwechsel – und eine echte Transformationschance bietet.
•    Wie ein neu entwickeltes, behandlungsorientiertes
KIS klinische Prozesse strukturiert und vereinfacht.
•    Warum strukturierte, semantisch annotierte Daten die Grundlage für eine maximale Interoperabilität sorgen und die Basis für KI und bessere Entscheidungen sind.
•    Wie die strategische Partnerschaft mit SAP nahtlose End-to-End-Prozesse bis S/4HANA und sichere Migrationspfade ermöglicht.
•    Wie sich die Software konkret entlang des
Behandlungsprozesses im Klinikalltag anfühlt und Mehrwert schafft.
Rudolf Heupel, Chief Sales Officer, Avelios

12:30 – 12:55 SAP IS H Ablöse, die funktioniert: praxiserprobt, downtime-frei, zukunftssicher

Die Ablösung von SAP IS-H rückt näher – und damit die Frage, wie ein sicherer Umstieg ohne Risiken und Unterbrechungen gelingt. Der Vortrag zeigt, wie Kliniken von den Meierhofer-Lösungen für Patientenmanagement und Abrechnung bereits heute profitieren. Mehrere Einrichtungen im deutschsprachigen Raum nutzen die Patientenverwaltung erfolgreich, darunter große Klinikverbünde mit tausenden Betten. Sie erfahren, wie ein kontrollierter, zukunftssicherer Wechsel konkret umgesetzt werden kann.

• M-KIS Patientenmanagement und Abrechnung: Vom Konzept zur produktiven Lösung
• Wie Meierhofer Projekte steuert und erfolgreich in der Praxis umsetzt
• Praxislektionen: Wie eine neue Abrechnung sicher und effizient eingeführt wird
• Welche konkreten Zukunftsperspektiven die agile Weiterentwicklung von M-KIS für Kliniken eröffnet

Natascha Lebrecht, Product Owner; Marc Stäbler, Teamleitung Projektmanagement, Meierhofer AG

Keywords
  • IS-H-Nachfolge / Krankenhausinformationssysteme
Sprecher
Michael Pfeil
Sprecher AK Healthcare @ DSAG e.V
Michael Brok
Manager Produkte @ CGM Clinical Deutschland GmbH
Peter Rau
Senior Key Account Manager Universitätsklinika @ Dedalus HealthCare GmbH
Jörg Reichardt
Geschäftsführer @ AMC Holding GmbH
Britta Hanley
Vice President Customer Success and Solution Experience @ Mesalvo GmbH
Rudolf Heupel
Chief Sales Officer @ Avelios Medical GmbH
Marc Stäbler
Teamleitung Projektmanagement @ Meierhofer AG
Natascha Lebrecht
Product Owner @ Meierhofer AG
Heiko Braun
Produktmanager @ Dedalus HealthCare GmbH
12:30 - 13:00

PAUSE

Plenum Cybersecurity
13:00 - 13:25

Track Security Awareness

Plenum Cybersecurity

13:00 – 13:25 Security Awareness 2026: Warum Schulungen scheitern
Cyberangriffe sind 2026 hochautomatisiert, KI-gestützt und psychologisch präzise. 
Dennoch setzen viele Organisationen weiterhin auf klassische Awareness-Schulungen – mit begrenzter Wirkung. Die Keynote zeigt, warum dieser Ansatz nicht ausreicht, welche Denkfehler Unternehmen machen und wie Awareness als strategisches Risikosteuerungsinstrument etabliert werden kann – messbar, führungsgetrieben und nachhaltig wirksam.
•    Angriffsszenarien 2026: KI & Social Engineering
•    Warum klassische Awareness kaum Risiko reduziert
•    Psychologie statt PowerPoint: Verhalten verstehen
•    Awareness als Management- und Steuerungsthema
•    Vom Pflichttraining zur resilienten Sicherheitskultur
Alexander Jaber, Compliant Business Solutions GmbH, Geschäftsführer

Keywords
  • Awareness
13:00 - 13:55

Track Datenmanagement

Plenum IT

13:00 – 13:25 Keynote Datensouveränität durch sicheres Datenmanagement und Interoperabilität
13:30 – 13:55 Datensouveränität und -Management: Lösungen für eine zukunftssichere Versorgung

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13:00 – 13:25 Keynote: Datensouveränität durch sicheres Datenmanagement und Interoperabilität

Der Vortrag wird aufzeigen, wie Krankenhäuser durch medienbruchfreie Digitalisierung, standardbasierte Interoperabilität und Compliance-gerechte Verfügbarkeit die Kontrolle über ihre Daten sichern können. Im Fokus stehen insbesondere quellsichere Daten, Integritätssicherheit und regulatorische Konformität, die als Grundlage für Effizienz, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit dienen.
•     Anforderungen medienbruchfreie Digitalisierung
•    Compliance-gerechte Verfügbarkeit
•     Standards
•     Referenzierbare Informationen
•     Integritätssicherheit
Dr. Jürgen Bosk, IHE Deutschland e. V., Vendor-Cochair


13:30 – 13:55
Datensouveränität und -Management: Lösungen für eine zukunftssichere Versorgung

Wie schaffen Kliniken eine gesetzeskonforme, interoperable und zukunftssichere Datenbasis? Der Vortrag zeigt die Mission eXchange Qualified Trust (XQT) in der Praxis. Anhand des modularen Konzepts TRUST, CONNECT und APPLY wird deutlich, wie durchgängiges Datenmanagement heute funktioniert – von qualifizierter Archivierung über standardisierte Datenflüsse bis hin zur semantischen Analyse mit KI. Praxisbeispiele veranschaulichen konkrete Mehrwerte für Versorgung, Prozesse und Entscheidungen im Krankenhaus.

•    Souveränes Datenmanagement und Vertrauensdienste
•    Sichere Bewahrung & Compliance
•    Interoperable Datenflüsse
•    KI-basierte Nutzung von Daten
•    Praxisnutzen für Kliniken
Dr. Christian Jenke, Senior Solution Advisor, DMI GmbH & Co. KG

Keywords
  • Datenmanagement
Sprecher
Dr. Jürgen Bosk
Vendor-Cochair @ IHE Deutschland e. V.
Dr. Christian Jenke
Senior Solution Advisor @ DMI GmbH & Co. KG
15:00 - 15:55

Track Zugriffsschutz & Identitätsmanagement

Plenum Cybersecurity

15:00 – 15:25 Keynote: Inhalt folgt
15:30 – 15:55 So bringen Sie Ihre Passwörter in Sicherheit

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15:00 – 15:25 Keynote: Zugriffsschutz und Identitätsmanagement
Zugriffsschutz und Identitätsmanagement sind ein Teil des Identity and Access Management (IAM). Der Begriff IAM beschreibt jeglichen Einsatz von digitalen Identitäten, deren Attributen, deren Berechtigungen für IT-Systeme sowie IT-Dienste und schließt die Erzeugung, Nutzung, Pflege und Löschung dieser digitalen Identitäten mit ein. Ziel ist es, vertrauenswürdige, identitätsbezogene und regelkonforme Prozesse durchzusetzen, die unabhängig von Organisationen und Plattformen standardisiert nutzbar sind.
Identity and Access Management (IAM) bezieht sich im Kern auf die Kombination von Verfahren der Organisationsführung einerseits und IT-Technologie andererseits, die es Organisationen durch eine breite Palette von Prozessen und Funktionalitäten erlauben, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie die Integrität, Vertrauenswürdigkeit und Verfügbarkeit von Informationen gewährleisten zu können. Am Ende des Vortrages wird klar, wie im Umfeld der Gesundheitsbranche IAM für mehr Compliance und IT-Sicherheit sorgt.

•    Entitäten und digitale Identitäten
•    Das Problem 
•    Definition IAM
•    Anforderungen
•    Aufbau eines IAM-Modells
Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Westfälische Hochschule, Informatikprofessor für Cyber-Sicherheit
und Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit - if(is)

15:30 – 15:55 So bringen Sie Ihre Passwörter in Sicherheit
Die Präsentation zeigt, wie Unternehmen gemeinsam genutzte Konten und Passwörter sicher und zentral verwalten und unkontrollierte Zugriffe vermeiden. Der Referent zeigt am Beispiel von Password Manager Pro von ManageEngine, wie Zugangsdaten zentral gespeichert und gezielt den Personen zugänglich gemacht werden können, die diese auch wirklich benötigen.Darüber hinaus wird gezeigt, wie Anwender auch ihre persönlichen Passwörter sicher in der Lösung verwalten können.
Verschiedene wählbare Sicherungsoptionen erlauben es, besonders kritische Zugangsdaten beispielsweise erst nach einer Freigabe durch einen Verantwortlichen zugänglich zu machen und den Zugriff zeitlich zu begrenzen. Ergänzend wird ein praxisnahes Reporting vorgestellt.
•    Private Konten sind safe
•    Gemeinsame Konten – gemeinsam nutzbar, aber sicher
•    Kritische Passwörter nur mit Genehmigung zugänglich machen
•    Neue Passwörter ohne Kopfzerbrechen erstellen
•    Relevante Informationen und Reporting inbegriffen

Boris Slavik, Senior Software Consultant

Keywords
  • Zugriffsschutz & Identitätsmanagement
Sprecher
Prof. Dr. Norbert Pohlmann
Informatikprofessor für Cyber-Sicherheit und Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit - if(is @ Westfälische Hochschule
Boris Slavik
Senior Software Consultant @ Micronova AG
15:00 - 16:55

Track Interoperabilität

Plenum IT

15:00 – 15:25 Keynote: Neues zum Interoperabilitätsstandard “HL7 FHIR”
15:30 – 15:55 Interoperabilität als Fundament der vernetzten Gesundheitsversorgung
16:00 – 16:25 Vom Datensilo zur effektiven KI-Basis: Was ein zentraler Klinikspeicher leisten muss
16:30 – 16:55 Interoperabilität im Krankenhaus: Von der Plattform zur KI-Integration

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15:00 – 15:25 Keynote: Neues zum Interoperabilitätsstandard “HL7 FHIR”
Die Präsentation zeigt die neuesten internationalen und nationalen Entwicklungen rund um den HL7 FHIR Standard, u.a. dessen Bedeutung im Kontext von EHDS, aktuelle Roadmap und Änderungen in FHIR R6, Nationale Initiativen wie die Deutschen Kerndatensätze oder der Best Practice Leitfaden für Spezifizierer
•     FHIR im Kontext von EHDS
•     FHIR R6
•     Deutsche Kerndatensätze
•     Best Practice für Spezifizierer
Simone Heckmann, HL7 Deutschland e.V., Leiterin Technisches Komitee FHIR

15:30 – 15:55 Interoperabilität als Fundament der vernetzten Gesundheitsversorgung

Die Krankenhauslandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden, gesetzlich gesteuerten Wandel. Ecky Oesterhoff verdeutlicht, warum Kommunikation zum kritischen Erfolgsfaktor wird – sowohl innerhalb der Krankenhäuser als auch zwischen allen beteiligten Versorgern. Er zeigt, welche Rolle die ePA dabei als verbindendes Element spielt. Er gibt einen klaren Überblick über den aktuellen Stand sowie über technische, politische und organisatorische Herausforderungen und zeigt konkrete Wege auf, wie ein gemeinsames intersektorales Datenverständnis entstehen kann.

• Die deutsche Trennung von ambulantem und stationärem Bereich als überholtes Strukturmodell
• Warum Interoperabilität (IOP) die Grundlage einer funktionierenden stationären Versorgung ist
• Chancen der IOP: Verpflichtung zu besserer Medizin und effizienteren Abläufen
• Patienten als aktiver Teil der Versorgung mit eigenen digitalen Werkzeugen und klaren Erwartungen
• Abgrenzung zu Themen wie Resilienz, Angriffsvektoren, US-Rechtsrahmen, Hyperscaler, KI und Cloud

Ecky Oesterhoff, Business Developer,  CGM Clinical Deutschland GmbH


16:00 – 16:25 Vom Datensilo zur effektiven KI-Basis: Was ein zentraler Klinikspeicher leisten muss

Was brauchen Kliniken, um moderne KI-Anwendungen effektiv einzusetzen? Dieser Vortrag zeigt, warum ein belastbares Clinical Data Repository (CDR) das zentrale Rückgrat bildet. Sie erfahren, wie saubere Datenakquise, durchgängige Datenintegration und KI-gerechte Programmierschnittstellen den Grundstein legen. Anhand von Praxisbeispielen zeigt Ihnen ein erfahrener Datenlogistiker, wie heterogene Datenquellen geordnet zusammenfinden – und warum ein auf FHIR basierender Klinikspeicher entscheidende Vorteile bringt.

• Warum Krankenhäuser ein CDR brauchen
• Warum KI-Applikationen zwingend auf eine valide, konsistente und vertrauenswürdige Datenbasis angewiesen sind.
• Warum die aktuellen Schnittstellen der Primärsysteme für den produktiven Einsatz von KI nicht ausreichen.
• Warum die Anbindung heterogener Datenquellen über HL7 v2, FHIR, Datenbanken und APIs eine zentrale Herausforderung darstellt.
• Wie die Daten in einem CDR dauerhaft aktuell, konsistent und synchron gehalten werden können.

Dirk Engels, CTO | Health-Comm GmbH


16:30 – 16:55 Interoperabilität im Krankenhaus: Von der Plattform zur KI-Integration
Die Präsentation zeigt anhand des Verbundprojekts „Mein-Krankenhaus.Digital“ (144 Krankenhäuser, 70 Träger), wie eine moderne Interoperabilitätsplattform klinische Prozesse verbessert. Der Referent erläutert die Unterschiede zu klassischen CDR-Lösungen und demonstriert, wie HL7 FHIR, ISiK und IHE-Profile zusammenwirken. Praxisnah wird zudem gezeigt, wie KI-Anwendungen durch standardisierte Datenschnittstellen ihren vollen Nutzen entfalten.
•    Warum Interoperabilität mehr ist als Schnittstellen – der Plattformansatz
•    Praxisbeispiel: 144 Krankenhäuser auf einer mandantenfähigen Cloud-Plattform
•    Unterschiede zwischen Interoperabilitätsplattform und klassischem CDR
•    ISiK, IHE und FHIR: Wie Standards den klinischen Alltag vereinfachen
•    KI-Anwendungen: Datenverfügbarkeit als Schlüssel zum Erfolg
Andreas G. Henkel, Chief Product Officer, the i-engineers GmbH

Sprecher
Ecky Oesterhoff
Business Developer @ CGM Clinical Deutschland GmbH
Dirk Engels
CTO @ Health-Comm GmbH
Andreas Henkel
Chief Product Officer @ the i-engineers GmbH